Freizeit & Kultur

Kultur in Babenhausen

 

Im Jahre 1538 erwarb Anton Fugger, der Fürst der Kaufleute, das Herrschaftsrecht über Babenhausen und die dazugehörige Burg aus dem 13. Jahrhundert. Diese renovierte und sanierte er und erweiterte sie um die beeindruckende Kirche St. Andreas, und einer Parkanlage. Das weithin sichtbare Fuggerschloss mit dem geschichtsträchtigen Ahnensaal und dem  Museum, das mit außerordentlich vielen Exponaten der Fuggergeschichte aufwarten kann, lädt zu einem Besuch ein.

St. Andreas  sollte in die Besichtigungstour unbedingt mit eingeplant werden, zumal sich auch die Fuggergruft dort befindet.

Alljährlich finden die „Kulturwochen rund ums Schloss“ mit umfangreichen Rahmenprogramm zwischen Mai und Juni statt. (Siehe auch Veranstaltungen)

Bereits vor 125 Jahren entstand in Babenhausen ein Theater mit 250 Sitzplätzen. Heute wird es u.a. von zwei Theatervereinen genutzt:

Die Theatergruppe „Schmiere“ bringt jährlich ab Oktober ein neues Stück auf die Bühne. Der „Theaterverein Babenhausen“ ergänzt dieses Kulturprogramm alle zwei Jahre im Frühjahr mit einer neuen Aufführung.

Historie, Krimi und Komödien zählen genauso zum Répertoire wie Dramen, Musicals, Varieté und Boulevardkomödien.

Ein weiteres kulturelles Hilight bietet Fred Strittmatter, der als Mitinhaber des Cafe Fahrenschon dort jeden ersten Freitag im Monat eine literarische Lesung mit unterschiedlichen Themen bietet und mit seinem „Kneipp-Solo“, ein selbstgeschriebenes Theaterstück für eine Person, von Gruppen und Firmen gebucht werden kann.  www.cafe-fahrenschon.de

 

Ein absolutes „Schatzkäschtle“ ist das beachtenswerte Technikmuseum, das - Dank der großen Sammelleidenschaft einiger Babenhauser Bürger – in der „Kischt“  Platz gefunden hat.

Von den Anfängen des Morsezeitalters über Amateurfunk, Telekommunikation , Radio und Fernsehen bis hin zum modernen Computer finden Sie dort alles, was mit Bild und Ton zu tun hat. Frau und Technik muss kein Widerspruch sein - Tauchen Sie auch ein in das Lebensgefühl der 50er Jahre, in der die technische Revolution im Haushalt Einzug gehalten hat.

 

Die Gottesackerkapelle von 1722 mit Stuckarbeiten von M.Stiller und einem berühmten Totentanzzyklus eines unbekannten Künstlers kann nur besucht werden nach Abholung des Schlüssels in der Touristinfo Auf der Wies 4